Für Drage will ich:

Transparente Information und faires Abwägen von Interessen

Sie als Bürgerinnen und Bürger sollen über die Vorhaben der Gemeinde rechtzeitig und transparent informiert werden. Betroffene sollen frühzeitig eingebunden werden und vor allem mitreden können. Bei sich widersprechenden Interessen muss ein Ausgleich gefunden werden – fair und transparent. Hinterzimmerpolitik gehört abgeschafft.

Ländlichen Charakter erhalten

In den letzten Jahrzehnten sind viele neue, zum Teil große Wohngebiete entstanden; die Einwohnerzahl hat sich verdoppelt. Das bringt neue Impulse. Ich freue mich über jeden neuen Mitbewohner und die Gemeinde hat enorm profitiert. Aber es gibt auch Probleme: Wir stehen an der Rönner Brücke im Stau, Schulen und Kitas müssen, manchmal schneller als möglich, ausgebaut werden. Die Kosten für die Baugebiete sind nicht rentierlich gerechnet, werden zum Teil auf die Samtgemeinde abgewälzt, die mittlerweile Schulden im zweistelligen Millionenbereich vor sich herschiebt. Ich will, dass wir uns mehr als bisher und vorrangig darum kümmern, dass wir unser Verkehrsproblem in den Griff bekommen, bevor weiter neue Baugebiete ausgewiesen werden.

Drage vom Müll befreien

Ein Müllkonzept entwickeln; freiwilliges Müllsammeln soll unterstützt und Müllsammelbehälter auch für Hundekot vermehrt aufgestellt und zuverlässig entsorgt werden. Regelmäßige gemeinsame Müllsammelaktionen wie die von uns Grünen im Frühjahr organisierte machen Spaß und helfen unsere Umgebung sauber zu halten.

Klimaschutz

Alle Maßnahmen müssen auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft werden. Eine Solaranlagenpflicht für neue Baugebiete, die die Bauleute keine Cent kosten würde, kann sofort eingeführt werden. Dies gilt auch für öffentliche Gebäude. Investitionen in erneuerbare Energien sind rentierliche Kosten, die unerlässlich fürs Klima sind und sich auf Dauer durch geringere Energiekosten auszahlen.

Umwelt- und Artenschutz

Neue Baumaßnahmen sollen immer über Naturausgleichsmaßnahmen ausgeglichen werden. Leider hat unser Antrag, grundsätzlich Naturausgleichsmaßnahmen durchzuführen im Drager Gemeinderat keine Mehrheit gefunden. Dort werden seit einer Gesetzesänderung in 2019 neue Baugebiete leider ohne Ausgleich entwickelt. Dies ist auch der Grund, warum wir gegen diese Baugebiete gestimmt haben.

Umwelt- und Artenschutz muss ernst genommen werden: Es tut mir in der Seele weh, dass in den letzten Jahren zunehmend alte Bäume aus dem Ortsbild verschwinden und die Feldmark immer leerer wird. diese Lebensräume verschwinden nicht einfach so, sondern weil die Gemeinde das Abholzen zum Teil beauftragt bzw. toleriert. Ich will, dass Rückschnittmaßnahmen fachgerecht und naturverträglich durchgeführt werden.

Ich habe erlebt, dass die Gemeinde selbst geschützte Gebiete, die als Ausgleichsmaßnahmen dienten, vernichten lassen hat, zum Beispiel den Grünstreifen südlich des Wohngebiets Apfelgarten. Ich will, dass die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangeht. Bestehende Ausgleichsgebiete müssen wie vorgesehen entwickelt und gepflegt werden. Auch unser Antrag, auf gemeindeeigenen Flächen Blühstreifen anzulegen, fand leider keine Mehrheit.

Die Jugend fördern

Familien und Kinder benötigen eine gute und verlässliche Ganztagsbetreuung mit ausreichend Kita- und Krippenplätzen und einem guten Schulangebot vor Ort. Dafür will ich mich einsetzen und weiter dafür, dass die Drennhäuser Grundschule erhalten bleibt.

Das Gemeinwohl vor die Interessen Einzelner stellen und einen fairen Umgang miteinander.


Dörte Land in Sicht - Bürgermeisterin für Drage

Machen Sie mit und helfen Sie mir dabei? Ich würde mich freuen!


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